Alexandra & Wilhelm

Hochzeit Kaiserbad Leipzig

Eine Hochzeit im Kaiserbad Leipzig, die sich nicht wie eine Hochzeit anfühlt. Das meine ich als Kompliment. Alexandra und Wilhelm wollten kein weißes Zelt auf grüner Wiese. Sie wollten Leipzig. Den Westen, den Kanal, das Pflaster. Und dieses Aprillicht, das durch alte Industriefenster fällt.

Wir haben die Karl-Heine-Straße genutzt, Backsteinwände, Kanalstimmung. Was dabei entstanden ist, ist ein Mix aus Hochzeitsreportage und Streetfotografie. Das sind meine liebsten Hochzeiten. Wenn Orte Charakter haben und das Paar diesen Charakter auch will.

Hochzeit im Kaiserbad Leipzig

Das Kaiserbad liegt im Westen Leipzigs, im Viertel Plagwitz, direkt am Karl-Heine-Kanal. Wer aus dem Stadtzentrum kommt, braucht keine zwanzig Minuten. Das Viertel selbst ist seit Jahren eine der lebendigsten Ecken der Stadt, mit Cafés, Ateliers und dieser Art von urbanem Kleinstadtgefühl, das Leipzig so eigen ist. Wer sich für Hochzeitslocations in Leipzig interessiert und etwas abseits des klassischen Festsaals sucht, landet hier früher oder später.

Das Anwesen und seine Geschichte

Das Gebäude, in dem das Kaiserbad heute sitzt, blickt auf eine lange Industriegeschichte zurück. Das Westwerk-Areal, zu dem die Location gehört, war ursprünglich eine Eisengießerei und steht seit mehr als 150 Jahren am Kanal. Wer hineingeht, spürt das noch. Beton, Holz, altes Mauerwerk. Der Saal dahinter ist hoch wie eine kleine Kathedrale, zwei Glastüren führen auf die Terrasse direkt überm Wasser. Das ist kein Dekor. Das ist der Ort.

Was die Location aus Fotografen-Sicht ausmacht

Plagwitz liefert auf wenigen hundert Metern mehr Motive als so manches Schloss auf dem gesamten Parkgelände. Für mich persönlich liegt das am Licht. Die Industriefenster werfen weiches, diffuses Licht, das sich kaum schlechter stellen lässt. Draußen gibt’s raue Wände, Straßenpflaster, den Kanal mit seiner flachen Spiegelung. Das ergibt Bilder, die nach Leipzig riechen.

Was ich Paaren empfehle, die hier heiraten: Nehmt euch Zeit für die Umgebung. Nicht nur für den Saal. Die Karl-Heine-Straße, der Kanalweg, die Gassen dahinter, das gehört zum Bild. Und wenn das Licht im April so ist wie bei Alexandra und Wilhelm, dann bitte einfach rausgehen und nutzen was da ist. Wenn Ihr Lust auf ähnliche Stimmungen habt, schaut Euch gerne meine weiteren Reportagen auf der Startseite an. Habt Ihr auch eine Hochzeit in Planung und sucht noch fotografische Unterstützung? Ich freue mich über Eure Anfrage!

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