Lisa & Lucas

Hochzeit Kloster Nimbschen

Eine Hochzeit im Kloster Nimbschen bei Grimma hat von vornherein etwas Besonderes. Das weitläufige Anwesen an der Mulde, die alten Mauern, das ruhige Grün drumherum. Lisa und Lucas haben sich diesen Ort ausgesucht, und das war eine sehr gute Entscheidung.

Der Tag startete mit dem Getting Ready, Braut und Bräutigam getrennt, jeder für sich. Und dann ging es direkt in die kleine Kapelle auf dem Gelände. Dort wartete bereits die eigens angereiste Pfarrerin auf die Beiden. Eine freie Trauung, persönlich, warmherzig, ohne das große Theater. Genau das, was zu dem Ort passt. Nach der Trauung folgten ausgiebige Gratulationen, Hochzeitstorte, gute Laune. Den Abschluss des Tages bildete das Brautpaarshooting auf dem Gelände. Der spätnachmittägliche Lichtfall und die alten Gemäuer haben das gerne hergegeben.

Danke für den schönen Tag, ihr Zwei.

Hochzeit im Kloster Nimbschen bei Grimma

Das Hotel Kloster Nimbschen liegt unmittelbar südlich von Grimma, direkt an der Mulde, rund 40 Kilometer südöstlich von Leipzig. Mit dem Auto über die A14 ist der Ort gut zu erreichen. Das Gelände vereint historische Klosterruine und modernen Hotelkomplex, der in den einstigen Stallungen und Speicherbauten entstanden ist. Wer Hochzeitslocations im Raum Leipzig sucht, die abseits der Stadt liegen, sollte diesen Ort auf dem Zettel haben.

Das Anwesen und seine Geschichte

Das Kloster Nimbschen, im Mittelalter als Zisterzienserinnenkloster „Marienthron“ bekannt, geht auf das Jahr 1243 zurück. Die Nonnen des Ordens siedelten sich hier südlich von Grimma an der Mulde an, 1291 wurde die Klosterkirche geweiht. Bekannt ist der Ort vor allem durch eine Nacht im Frühjahr 1523: Damals floh Katharina von Bora mit acht Ordensschwestern aus dem Kloster, fand den Weg nach Wittenberg und heiratete schließlich Martin Luther. Nach dem Tod der letzten Äbtissin wurde das Kloster 1542 aufgelöst. Die Gebäude verfielen über die folgenden Jahrhunderte, wurden teils als Steinbruch genutzt. Was heute noch steht, ist der Ostflügel als Ruine, umgeben von alten Buchen und Eichen. Eine kleine Kapelle auf dem Gelände erinnert an die Geschichte des Ortes. Der Wirtschaftshof mit seinen Stallungen und Speichern blieb erhalten und wurde zu der Hotelanlage, die heute für Feiern genutzt wird.

Was die Location aus Fotografen-Sicht ausmacht

Nimbschen ist eine Location, die Licht hat. Das Gelände ist offen, der Baumbestand ringsum sorgt für weiches Streulicht, besonders am späten Nachmittag. Die Ruinenmauern bieten Führungslinien und Tiefe im Bild, ohne zu dominieren. Die Kapelle ist klein und konzentriert, das kommt bei Trauungen gut. Man fotografiert nah dran, es gibt keine Ablenkung. Für das Brautpaarshooting gibt es mehrere Optionen, je nachdem, wie das Licht steht: das Mauerwerk der Ruine, der Park mit den alten Bäumen oder einfach nur eine Wiese.

Aus meiner Sicht ist Kloster Nimbschen eine Empfehlung für Paare, die etwas ruhigeres suchen. Kein Stadtlärm, keine Ablenkung. Geschichte, Natur, ein guter Rahmen. Wer von Leipzig aus plant und auch mal über die Stadtgrenze hinausdenken möchte, sollte sich das anschauen. Große Empfehlung.

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